Berlin - Bei der FDP ist so manches neu: Die Parteizentrale heißt seit einigen Wochen nicht mehr nach dem FDP-Mitgründer Thomas Dehler, sondern nach dem verstorbenen Ehrenvorsitzenden Hans-Dietrich Genscher, die Farben der Partei sind peppiger und neuerdings verzeichnen die Liberalen wieder eine wachsende Zahl von Mitgliedern. Am Freitag präsentierten Parteichef Christian Lindner und Generalsekretärin Nicola Beer in Berlin den Entwurf für das Wahlprogramm. Schwerpunkte sind Bildung und Digitalisierung – nicht mehr wie früher das Thema Steuersenkung.

Die FDP will sich nach den Worten Lindners an die „ungeduldige Mitte“ in der Bevölkerung wenden, die weder eine „Weiter so“ der Union mit Angela Merkel, noch eine rückwärtsgewandte Politik des SPD-Kanzlerkandidaten Martin Schulz wolle. Die Wahl nur zwischen diesen Alternativen bedeute eine „politische Verarmung unseres Landes“, so der Parteichef. Dem setze die FDP eine „Agenda 2030“ entgegen. Das Motto laute „German Mut“ statt „German Angst“. Lindner: „Wir sind optimistisch, was die Zukunft angeht und wollen keine schlechte Laune verbreiten.“

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