Im Mittelmeer ertrunkene Flüchtlinge sollen angeblich in Berlin bestattet werden. Eine solche Aktion kündigte das Künstlerkollektiv „Zentrum für politische Schönheit“ aus Protest gegen die EU-Asylpolitik an. Am Montagmorgen veröffentlichte die Gruppe, die bereits durch den Diebstahl der Mauerkreuze Aufsehen erregt hatte, auf ihrer Internetseite eine Meldung mit der Überschrift: „Die Toten kommen“. Darin heißt es, dass die Künstler gemeinsam mit den Angehörigen Verstorbener zehn menschenunwürdige Grabstätten geöffnet, die Toten exhumiert und diese auf den Weg nach Berlin geschickt hätten. In der Hauptstadt sollen sie menschenwürdig bestattet werden. Am kommenden Sonntag soll gar ein „Marsch der Entschlossenen“ Tote zum Kanzleramt bringen, „um sie direkt vor den politischen Entscheidungsträgern zu beerdigen“, heißt es.

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