So erinnert sich Toni Krahl, Musiker und Sänger der Rockband City, an die Momente, als er seine Heimat DDR von ihrer anderen Seite kennenlernte. In seiner Autobiografie schreibt er über den Tag, an dem er als 18-jähriger Schüler im September 1968 zum Polizeipräsidium in die Keibelstraße einbestellt war und von dort ins Gefängnis kam. Nach monatelangen täglichen Verhören lautete das Urteil drei Jahre Haft wegen staatsfeindlicher Hetze. Dass der Staat die Strafe kurz vor Weihnachten zur Bewährung aussetzen würde, gehörte da schon nicht mehr zu seiner Vorstellungskraft.

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