Kiew - Bei den blutigen Straßenschlachten in Kiew ist die Zahl der Toten nach Behördenangaben auf 18 gestiegen. Das ukrainische Innenministerium teilte am Dienstagabend mit, mittlerweile gebe es sieben getötete Polizisten. Zudem bestätigte das Gesundheitsministerium der früheren Sowjetrepublik den Tod von elf Demonstranten. In abweichenden Berichten war von insgesamt 13 Toten die Rede. Zudem wurden nach offiziellen Angaben mindestens 500 Menschen verletzt, davon etwa 300 Sicherheitskräfte. Weit mehr als 100 Verletzte wurden in Kliniken behandelt. Nach Aussage der renommierten ukrainischen Ärztin Olga Bogomolez seien sogar mehr als 1000 Demonstranten verletzt worden. Die Kliniken seien überfüllt, sagte die Medizin-Professorin in der Nacht zu Mittwoch dem oppositionsnahen Fernsehsender 5. Kanal. Die Opposition rief die Bevölkerung zu Blutspenden auf.

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