Berlin - Wäre er eitel, meint Markus Tervooren, die ganze Angelegenheit würde ihn schon schmücken: Vor Gericht zu stehen, weil er mit seiner Fahne und einem Megafon die Massen gegen gewalttätige Neonazis dirigiert haben soll. Als Anführer der Guten gegen die Bösen – so etwas könnte ihm gefallen.

Aber so sei es nun mal nicht gewesen. „Haarsträubend“, nennt er die Anklage. „Aus den Fingern gesogen, nicht zu fassen.“ Am Donnerstag steht der 51-jährige Berliner in Dresden vor dem Amtsgericht und muss sich wegen „schweren Landfriedensbruchs“ verantworten. Tervooren ist in Berlin Geschäftsführer der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BDA).

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