Dresden - Im neu aufgerollten Prozess gegen Mitglieder der verbotenen Neonazi-Kameradschaft „Sturm 34“ haben die Verteidiger von zwei der fünf Angeklagten eine Einstellung des Verfahrens gefordert. Sie begründeten das am Freitag vor dem Dresdner Landgericht mit der überlangen Dauer. Seit der Aufhebung eines ersten Urteils durch den Bundesgerichtshof seien fast zweieinhalb Jahre vergangen, seit den angeklagten Taten sogar sechs Jahre.

In dem Verfahren müssen sich die fünf Männer, die heute zwischen 23 und 34 Jahre alt sind, wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung verantworten. Drei sind zudem wegen schwerer Körperverletzungsdelikte angeklagt. Für diese waren sie vom Landgericht Dresden im August 2008 bereits zu Jugendstrafen zwischen zwei und dreieinhalb Jahren verurteilt worden, die teilweise zur Bewährung ausgesetzt wurden.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.