Sabine Rennefanz
Foto: Ostkreuz/ Maurice Weiss

Berlin - Früher war ich Fan eines Reporters namens Birk Meinhardt. Er schrieb in der Süddeutschen Zeitung (SZ) aufsehenerregende Seite-3-Texte und er hatte einen ganz eigenen Ton. Er war neben Alexander Osang beim Spiegel einer der wenigen Ostdeutschen, die es in die überregionalen Leitmedien geschafft hatten. 2013 erschien ein Roman von ihm im Hanser-Verlag. Ich hielt ihn für einen der Kollegen, die glücklicher beim Bücherschreiben werden. Doch das stimmte offenbar nicht. 

Vor einigen Wochen kam ein neues Buch heraus, diesmal beim kleinen Verlag Eulenspiegel, in dem auch Honeckers Briefe publiziert wurden. „Wie ich meine Zeitung verlor“, lautet der Titel. Es handelt von Meinhardts persönlichen Erfahrungen mit der SZ, scheint aber einen Nerv zu treffen, weil es darum geht, ob man heute noch sagen darf, was man denkt. Das ist ja nicht nur in Deutschland die Lieblings-Debatte gerade.

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