Berlin - Der Berliner Gendarmenmarkt war voll am Sonntag. Mittags um 14 Uhr flatterten viele blaue Fahnen mit gelben Sternen im kalten Wind. Es waren Europa-Fahnen. Man sah fröhliche Gesichter auf den Treppen des Konzerthauses und davor – darunter die von Leonie und Jochen Loreck, zwei Ruheständlern aus Berlin-Friedenau.

„Wir sind das zweite Mal da“, sagte der einstige Journalist. „Freunde hatten uns angesprochen. Und für uns ist es wichtig, die Straße nicht den Rechtsextremisten zu überlassen.“ An „Pulse of Europe“ gefalle ihm, „dass es nicht um etwas Materielles geht, sondern um etwas Ideelles“, fuhr der 71-Jährige fort. Außerdem stehe das alles quer zur Parteipolitik. Denn im Zentrum drehe es sich um die „Grundgemeinsamkeit der Demokraten“ und die Ablehnung von „Verfeindungen“.

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