Rio de Janeiro - Manchmal ist es wie Nahkampf: Der Bus rast so knapp vorbei, dass der Fahrtwind den Radler fast umwirft. Das ist in vielen Städten so. Die Metropolen dieser Welt waren bisher nicht darauf ausgerichtet, dass Hunderttausende genervt vom Stau aufs Fahrrad umsteigen. Gerade Südamerika ist bisher Diaspora für Radler. Aber in Rio de Janeiro vollzieht sich seit einiger Zeit eine Radrevolution - das liegt auch an Zé Lobo. Und der will noch mehr.

Der 54-Jährige kommt mit einem seiner sechs Räder zum Treffen an der Copacabana. Dort verläuft parallel zum Strand ein Radweg, sonntags wird die ganze Avenida Atlântica gesperrt - nur Radler, Fußgänger und Skater dürfen sich dann hier austoben. Ständig fahren die orangefarbenen Rio-Leihräder vorbei.

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