Brüssel - Zuletzt musste sogar der niederländische Außenminister Frans Timmermans Stellung beziehen. Wie er es denn halte mit dem schwarzen Piet, dem dunkelhäutigen Begleiter des niederländischen Nikolaus, wurde er in Brüssel gefragt. „Für meine Kinder ist wichtig, dass die Geschenke kommen. Und zwar pünktlich“, sagte Timmermans und wich der Frage geschickt aus.

Denn der schwarze Piet rauscht in diesen vorweihnachtlichen Tagen längst nicht mehr nur durch die Kamine, sondern auch über das diplomatische Parkett. Spätestens seit die jamaikanische Forscherin Verene Shepherd den Piet als rassistisch einstufte. Shepherd ist aber nicht nur Sozialhistorikerin, sie berät auch den UN-Kommissar für Menschenrechtsfragen. Und so geisterte sehr bald die Meldung durch die aufgeregte Welt: Die UN wolle den schwarzen Piet verbieten.

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