Manche Gruppen fiebern auf einen Systemumsturz hin, einige bereiten sich seit Jahren auf einen gesellschaftlichen Kollaps vor – ihnen kommt die Corona-Krise ganz recht.
Foto: Imago Images

Berlin - An einem Sonntagabend im April, als die meisten Menschen in Deutschland sich schon wieder auf die ersten Lockerungen der Corona-Regeln einstellen, teilen die Mitglieder in einer Chatgruppe auf Telegram ihre Träume vom Zusammenbruch der Gesellschaft. Man müsse, schreibt einer der Nutzer, zunächst die Wirtschaft sabotieren und so die Handelsketten unterbrechen: „Amazon ohne Lieferung von Waren … Boom. Außenhandel ohne Lieferung … Boom.“ In der Folge würde die Weltwirtschaft kollabieren: „Daraus lernen wir wieder? Solange wir diesem System gehorchen läuft es weiter.“

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