Eine Demonstration Rechtsextremer nach der Ermordung Walter Lübckes in Kassel. 
Foto: imago images/Hartenfelser

Wiesbaden - Bis zum Sommer vergangenen Jahres schien die hessische Neonazi-Szene längst nicht so stark im Visier der Ermittler zu stehen wie etwa die Rechtsextremisten in den ostdeutschen Bundesländern oder in Nordrhein-Westfalen und Bayern. Ein Irrtum, denn allein schon geografisch stellt vor allem die starke militante Szene in Nordhessen mit Schwerpunkt Kassel das Bindeglied dar zwischen den rechten Hochburgen in Sachsen, Thüringen, dem südlichen Niedersachsen und dem Raum Dortmund. Auch die Terroristen vom NSU und ihre Unterstützer unterhielten enge Kontakte hierher. Die beiden Tatverdächtigen im Mordfall des Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke, der am 2. Juni vergangenen Jahres erschossen wurde, stammen ebenfalls aus der rechtsextremen Szene in Kassel.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.