Die Linke-Politikerin Janine Wissler übt im Gespräch mit der Berliner Zeitung Kritik an Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU).
Foto:  dpa/Andreas Arnold

Berlin - Die Affäre um widerrechtliche Personenabfragen aus hessischen Polizeicomputern hat eine erste personelle Konsequenz: Der hessische Landespolizeipräsident Udo Münch ist am Dienstag zurückgetreten. Zuvor hatte er zugegeben, dass er schon im März darüber informiert gewesen war, dass private Daten der Linke-Politikerin Janine Wissler aus einem Polizeicomputer in Wiesbaden abgefragt wurden. Wissler hatte wenige Tage nach der Abfrage im Februar zwei Mails mit Morddrohungen erhalten. Münch habe davon in einer Videokonferenz mit dem Landeskriminalamt erfahren, dies aber nicht an den Minister weitergegeben, hieß es am Dienstag.

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