Redmann alleiniger Bewerber für CDU-Landesvorsitz

Brandenburgs CDU-Landtagsfraktionschef Jan Redmann ist der einzige Bewerber für die Nachfolge von Michael Stübgen als Landesvorsitzender. Redmann sei der ein...

ARCHIV - Vorsitzender der CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag Jan Redmann spricht während eines dpa-Interviews.
ARCHIV - Vorsitzender der CDU-Fraktion im Brandenburger Landtag Jan Redmann spricht während eines dpa-Interviews.Soeren Stache/dpa/Archivbild

Potsdam-Brandenburgs CDU-Landtagsfraktionschef Jan Redmann ist der einzige Bewerber für die Nachfolge von Michael Stübgen als Landesvorsitzender. Redmann sei der einzige Kandidat, sagte CDU-Generalsekretär Gordon Hoffmann am Freitag. An diesem Freitag endete die Frist der CDU Brandenburg für die Bewerbung zum Landesvorsitz im Rahmen der Mitgliederbefragung. Am 31. Januar soll die Befragung starten und bis zum 3. März dauern. Die CDU will das Ergebnis am 5. März verkünden. Bei einem Landesparteitag am 25. März wird der Vorstand dann offiziell gewählt.

Redmann hatte im Dezember angekündigt, dass er Nachfolger von Michael Stübgen als Landesvorsitzender werden will. Nicht nur sein Kreisverband, die CDU Ostprignitz-Ruppin, hatte ihn dafür nominiert. Auch die Kreisverbände Elbe-Elster, Frankfurt (Oder), Oberhavel, Oberspreewald-Lausitz, Oder-Spree, Prignitz und Spree-Neiße sowie die Landesvereinigungen CDA und JU hätten ihn benannt. Diese Nominierung eines Kreisverbands oder einer Landesvereinigung ist notwendig, um kandidieren zu können.

Der 43-Jährige will die Christdemokraten bei der Landtagswahl 2024 zur stärksten Kraft in Brandenburg machen und sie inhaltlich und personell neu aufstellen. Redmann ist auch Mitglied im Bundesvorstand der Christdemokraten.

Der CDU-Generalsekretär warb für die Befragung. „Unsere Mitglieder sind die Basis unseres Erfolges und nur zusammen werden wir in Zukunft erfolgreich sein und auch die anstehenden Wahlen 2024 erfolgreich bestreiten“, teilte Hoffmann mit. „Bereits nach der Landtagswahl 2019 haben wir unseren Mitgliedern den Koalitionsvertrag zur Entscheidung vorgelegt und ein überaus positives Ergebnis erhalten. Auch die Mitgliederbefragung über den Bundesvorsitzenden hat gezeigt, wie daraus ein Gefühl des Aufbruchs und des Zusammenhaltes entstehen kann.“

Innenminister und Vize-Ministerpräsident Stübgen kandidiert nach mehr als drei Jahren nicht mehr für den Vorsitz. Die CDU ist seit 2019 Teil der rot-schwarz-grünen Koalition. In Umfragen lag sie zuletzt bei 17 bis 18 Prozent auf Platz drei hinter SPD oder AfD. Stübgen hatte den Landesvorsitz nach der Landtagswahl 2019 übernommen, als die Partei sehr zerstritten war.