Regierungen Berlins und Brandenburgs beraten über Energie

Die Landesregierungen Berlins und Brandenburgs treffen sich am Dienstag (Pk 13.20) zu einer gemeinsamen Sitzung in der Hauptstadt. Bei dem Treffen soll es au...

Die Flamme eines Gasherdes brennt in einer Küche.
Die Flamme eines Gasherdes brennt in einer Küche.Frank Rumpenhorst/dpa/Symbolbild

Berlin-Die Landesregierungen Berlins und Brandenburgs treffen sich am Dienstag (Pk 13.20) zu einer gemeinsamen Sitzung in der Hauptstadt. Bei dem Treffen soll es auch um die Energiekrise und die Sicherstellung der Energieversorgung in der Region gehen. Auch die Frage, wie funktionsfähig die kritische Infrastruktur etwa in den Bereichen Wasser und Verkehr ist, wollen beide Kabinette erörtern. Zudem soll es unter Leitung von Berlins Regierender Bürgermeisterin Franziska Giffey und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (beide SPD) um die wirtschaftliche Entwicklung der Hauptstadtregion, Fachkräfte und Ausbildung sowie ein gemeinsames Wasserressourcenmanagement gehen.

Beide Seiten hatten nach dem Amtsantritt Giffeys in Berlin vor knapp einem Jahr vereinbart, die Zusammenarbeit zu intensivieren und sich regelmäßig bei gemeinsamen Kabinettssitzungen auszutauschen. Bei dem Treffen am Dienstag dürfte auch eine gute Atmosphäre das Ziel sein, denn der jüngste Berliner Vorstoß für ein 29-Euro-Ticket für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) hatte im Nachbarland Brandenburg für Verstimmung gesorgt.

Das preiswerte Monatsticket wird in Berlin seit Oktober für zunächst drei Monate im Abo angeboten. Es gilt nur für die Tarifzonen AB, also das Berliner Stadtgebiet. Die Brandenburger Regierung hatte es abgelehnt, das Ticket auch für ihr Land oder zumindest für die Tarifzone C anzubieten, die den Speckgürtel um Berlin herum umfasst. So profitieren viele Pendler zwischen Brandenburg und der Hauptstadt nicht davon, obwohl beide Länder einen gemeinsamen Verkehrsverbund haben.