Helmut Kress war 15 Jahre alt, als die Polizei ihn an seinem Arbeitsplatz festnahm und in Handschellen abführte. Er absolvierte gerade eine Ausbildung am Tübinger Rathaus. 1961 war das. Er kam für 14 Tage ins Gefängnis, Einzelhaft.  Ein Eimer mit Deckel diente als Toilette. Sein Vergehen: Er hatte homosexuelle Kontakte. „Das war grausam, wie in einem Zuchthaus“, erinnert sich der heute 71-Jährige.

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