Bethlehem - Die Reise nach Bethlehem beginnt mit einem Missverständnis. Es ist Sonntag, der dritte Advent, nur noch wenige Tage bis Weihnachten. In Jesus’ Geburtsstadt, bin ich überzeugt, hat längst die Hochsaison begonnen: lange Schlangen, verstopfte Straßen, Reisebusse, nervige Souvenirhändler.

Ich war mal kurz nach Ostern in Bethlehem, vor sechs Jahren, und weiß noch, wie voll es war, wie wir es gerade so in die Geburtskirche schafften, wie ein Freund von uns, der seinen Glauben an Gott gerade erst entdeckt hatte, sich über einen russischen Reiseführer aufregte, der versuchte, die Gebete eines armenischen Priesters zu übertönen. Von der Decke hingen bunte Kugeln, die Armenier schwenkten Weihrauchbehälter, die Luft war dünn, die Russen drängelten, meine Kinder wollten raus.

In der Katharinenkirche sahen wir zu, wie ein Priester eine Baby-Jesus-Puppe in die Höhe hielt. Touristen küssten die Puppe auf die Füße, der Priester wischte die Küsse mit einem Tuch ab. Wegen Infektionsgefahr. Dazu wurde sehr laut „O come all ye faithful“ gespielt. Ein Weihnachtslied. Zu Ostern.

Der beseelte Kapitän

„Wir müssen früh aufbrechen“, sage ich zu Jonas, dem Fotografen, der mich begleitet. Dann rufe ich Kamal Mukarker an. Er ist Reiseführer in Bethlehem. Ich frage ihn, ob wir uns morgen vielleicht einer seiner Reisegruppen anschließen können. In der Leitung ist es für einen Moment still. Er habe morgen keine Reisegruppe, sagt Kamal. Keine einzige. Auch übermorgen nicht und überübermorgen. „Hier ist tote Hose.“

Wir beschließen, mit dem Linienbus nach Bethlehem zu fahren. Wie Individual-Touristen. Jonas fragt, ob die Busse überhaupt fahren. Wegen der jüngsten Unruhen im besetzten Westjordanland. Ich rufe wieder Kamal an. Er sagt, wir sollten uns keine Sorgen machen. Ramallah sei abgeriegelt, die Grenzübergänge nach Bethlehem aber seien offen.

Am nächsten Morgen steigen wir am Damaskustor in Ostjerusalem in einen überraschend modernen Linienbus, Nummer 231. 7,80 Schekel kostet die Fahrt, nicht mal zwei Euro, sie ist nicht lang. Zehn Kilometer, 20 Minuten, an der Grenze wird nur auf dem Rückweg kontrolliert, jetzt rollen wir einfach durch. Der Bus ist fast leer, ein paar Palästinenser, ein Tourist. Er heißt Wadim, ist 52, Kapitän von Beruf, kommt aus der sibirischen Stadt Tschelabinsk, und ist seit drei Tagen auf Jesus’ Spuren unterwegs. Bis morgens um zwei hat er an einer Liturgie-Messe teilgenommen, aber müde sei er nicht, beteuert er, nur beseelt vom Geist im biblischen Land. Er hat den gleichen Ausdruck in den Augen wie die Leute in der Katharinen-Kirche beim Küssen der Jesus-Puppe.

Wadim fährt direkt in die Innenstadt, wir steigen vorher aus, im Nachbarort Beit Dschalla, wo Kamal uns abholt. Er ist 38, ein Mann in Jeans, Steppweste und Turnschuhen, der gleich losläuft und losredet: Die meisten Touristen kommen zu Ostern. Weihnachten feiern alle am liebsten zu Hause. Am 24. Dezember reisen vor allem Kirchenoberhäupter, Politiker, Diplomaten und Journalisten an. Die Mitternachtsmesse in der St. Katharinen-Kirche wird in der ganzen Welt ausgestrahlt. Einheimische bleiben zu Hause. Die Griechisch-Orthodoxen und die Kopten feiern sowieso erst am 6. Januar Weihnachten, die syrisch-orthodoxen und äthiopischen Christen noch einen Tag später. Kamal ist griechisch-orthodox. Hier, sagt er und zeigt auf eine Kirche, ist meine Gemeinde. Und das, er deutet auf eine andere mit einer goldenen Kuppel, ist die Nikolauskirche.

Der heilige St. Nikolaus soll hier in Beit Dschalla gelebt haben, er ist der Patron der Stadt, jedes zweite Kind heißt Nikolaus, sagt Kamal, auch sein Vater, sein Bruder, sein Sohn. Er steigt in einen Jeep, der am Straßenrand parkt, wir fahren nach Bethlehem, laufen durch die Innenstadt über einen Markt, auf dem Weihnachtsmützen, Weihnachtspullover, Weihnachtsstrampler und Weihnachtskleider angeboten werden. Made in China. Dazwischen Gemüse, Früchte, Kräuter, Nüsse, Gewürze, tote und lebende Tiere. Die toten – Schafe und Rinder – hängen an Haken. Die lebenden – Kaninchen und Tauben – hocken in Käfigen. Kamal sagt, die heilige Familie habe zu Jesus’ Geburt Tauben steigen lassen.

Auf einem Hügel in der Altstadt steht die lutheranische Weihnachtskirche. Sie wurde im Auftrag von Kaiser Wilhelm gebaut, die Inschriften in den Mosaikfenstern sind auf Deutsch.

Die Sonntagsmesse hat schon angefangen. Die Besucher beten und singen mit Inbrunst. Vorne steht ein Bischof in einer weißen Kutte, er predigt auf Arabisch. Nach dem Gottesdienst versammelt sich die Gemeinde in einem Nebenraum. Es gibt Kaffee aus kleinen Pappbechern.

Der Bischof sagt, er habe mit seiner Predigt den Menschen Trost spenden wollen in diesen schweren Zeiten. Er hat seine weiße Kutte gegen ein braunes Tweed-Sakko getauscht, er trägt eine Golduhr, eine Goldkette, Goldringe und eine Goldrandbrille und sieht jetzt eher aus wie ein fein gemachter Herr auf dem Weg zum Kaffeekränzchen am Sonntagnachmittag.

Neben ihm steht ein Mann mit Gel in den Locken. Er heißt Daoud Nassar, hat in Österreich und Bielefeld studiert und leitet das Friedensprojekt „Zelt der Völker“. „Wir haben letzte Woche den deutsch-französischen Friedenspreis bekommen“, sagt Nassar.

Eine blonde Frau kommt dazu. Sie stellt sich als Daniela von der Kurve Wustrow vor, einer deutschen Friedensorganisation, für die auch Peter Steudtner arbeitet, der in der Türkei im Gefängnis saß. Dann kommen zwei Frauen in Winterjacken, Doris und Iliana, ebenfalls Deutsche. Doris kommt aus Hamburg. Iliana war bis vor kurzem Lehrerin in einer Neuköllner Grundschule. Hier in Bethlehem arbeiten sie im Talitha-Kumi-Bildungszentrum des deutschen Missionswerks.

Es ist ein bisschen wie beim Friedensgottesdienst in Prenzlauer Berg, nur dass der Kaffee nach Kardamom schmeckt. Doris lässt sich von Kamal die besten Busverbindungen nach Jerusalem erklären. Die deutsche Schule, in der sie wohnt, liegt auf einem 900 Meter hohen Berg, zum nächsten Ort sind es zwei Kilometer. Daniela berichtet von ihrer palästinensischen Frauengruppe und wie sie kürzlich das erste Mal die Räumung eines Hauses durch israelische Soldaten miterlebt hat. Danach sei sie eine Woche lang bei jedem Geräusch zusammengezuckt.

Der Bischoff im Tweed-Sakko sagt, dass immer noch nicht klar sei, ob in diesem Jahr die 500 Christen aus Gaza zu Weihnachten nach Bethlehem reisen dürfen, wegen der angespannten Lage. Kamal, der Reiseführer, hat sofort die nötigen Fakten parat: Rund 1000 Christen leben noch in Gaza, 500 von ihnen bekommen eine Erlaubnis, zu Weihnachten nach Bethlehem zu fahren. Am Grenzübergang Erez steigen sie in den Bus, in Bethlehem steigen sie wieder aus. Junge Frauen und Männer nutzen den einwöchigen Weihnachtsurlaub gerne, um zu heiraten. Denn wenn man in Bethlehem verheiratet ist, muss man nicht mehr zurück nach Gaza.

Speed-Dating in der biblischen Stadt

Ich frage Kamal, wie man es schafft, so schnell eine Frau oder einen Mann kennenzulernen. Übers Internet, sagt Kamal. Alles sei schon aus langer Hand vorbereitet, das Treffen, die Hochzeit, jetzt muss sich das Paar nur noch gefallen.

Und wenn nicht?

Dann geht’s zurück nach Gaza.

Es ist die erstaunlichste Weihnachtsgeschichte, die ich seit langem gehört habe – Speed-Dating in Bethlehem. Kamal erzählt das so beiläufig wie die Geschichte von den fliegenden Tauben in der Heiligen Nacht. Er macht das oft, streut zwischen die großen biblischen Geschichten von Jesus und der Mutter Maria kleine Episoden aus dem palästinensischen Alltag ein. Touristen mögen das, sagt er. Auch von sich erzählt er oft, dass er in Jerusalem geboren wurde, in Beit Dschalla aufgewachsen ist, seine Mutter viele Jahre in Deutschland lebte. Er selbst hat in Ingolstadt und in Boston studiert, spricht perfekt deutsch und englisch, hält Vorträge, gibt Interviews. Auf der Straße wird er von allen Seiten gegrüßt, Männer klopfen ihm auf die Schulter und sagen, Kamal sei der Beste.

Er lächelt, es ist schön, von den eigenen Leuten gelobt zu werden. Das Geschäft ist nicht leicht, die Konkurrenz groß. Vor einem Jahr hat Donald Trump mit seiner Nachricht über die Verlegung der US-Botschaft nach Jerusalem alles lahmgelegt. Es kam zu gewaltsamen Protesten, niemand traute sich mehr in die biblische Stadt.

Wie sauber, schön und ruhig

Dieses Jahr läuft es besser, der Tourismusboom in Israel schwappt nach Bethlehem über, neue Hotels machen auf, Touristen staunen, wie sauber, schön und ruhig es hier ist. Allerdings buchen die meisten ihre Ausflüge über israelische Agenturen, nicht über ihn, das ärgert Kamal. Er holt die Gruppen dann nur vom Busbahnhof ab, zeigt ihnen den Krippenplatz, die Geburts- und die Katharinenkirche, das war’s.

„Raus aus dem Bus, rein in den Bus“, sagt Kamal. Sogar die Kommission von den Souvenirhändlern streichen die Agenturen aus Israel ein. Nicht, dass es ihm schlecht ginge. Kamal fährt einen nagelneuen Jeep und wohnt mit seiner Familie in einem großen Haus mit einem atemberaubenden Blick übers Tal. Es geht ihm ums Prinzip. Dass Israel alles kontrolliert, sogar den Tourismus im Westjordanland, sogar ihn. „Das ist Besatzung“, sagt er.

Es hat vielleicht zwanzig Minuten gedauert, bis Kamal das Thema angesprochen hat. Der stellvertretende Bürgermeister von Bethlehem braucht keine zehn Sekunden. Er ist mit Frau und Kindern in das große Weihnachtszelt gekommen, das die Stadtverwaltung mitten auf den Krippenplatz gebaut hat, eine Welt wie aus einem Disney-Film. Waffelhaus, Bastelhaus, Pfefferkuchenhaus, Schokoladenhaus, Elfen, Rentiere, Nussknacker. Es gibt deutschen Stollen und deutsche Schokoladenmänner. Glühwein ist ausverkauft. Der palästinensische Santa sieht aus wie der amerikanische Santa. Man kann sich mit ihm fotografieren lassen. Das erste Foto kostet nichts. Sogar ein EU-Haus gibt es. Was da angeboten wird, ist nicht klar. Das EU-Haus ist leer, in der Ecke sitzt eine junge Frau am Laptop.

„Glo-o-o-o-o-o-ria“, tönt es aus den Lautsprechern. Der Vizebürgermeister sagt: „Wir wollten in diesem Jahr etwas ganz Besonderes anbieten, um unsere Kinder happy zu machen. Die Besatzung ist eine große Belastung für sie.“ Um ihn herum tanzen seine drei Söhne. Sie halten blaue Luftballons in der Hand, haben schokoladenverschmierte Münder, essen Kekse, zerren am Arm ihrer Mutter. Sami, der Älteste, wünscht sich ein Skateboard zu Weihnachten. Jakov, der Jüngste, will einen Fußball. George, der Mittlere, ein Skateboard wie sein Bruder. Der Vizebürgermeister erzählt, dass am vergangenen Freitag, als die Auseinandersetzungen im Westjordanland ihren Höhepunkt erreichten und Ramallah abgeriegelt war, das Zelt geschlossen blieb.

Weil es zu gefährlich war?

Nein, sagt der Vizebürgermeister, um eine Botschaft zu senden.

Eine Botschaft?

Ja, an die Welt.

Es ist nicht klar, ob die Botschaft aus dem Bethlehemer Santa-Zelt die Welt erreicht hat. Aber der Bürgermeister wirkt zufrieden, gerade hat er erfahren, dass das Eventmanagement die Santa-Welt wegen des Ausfalls am Freitag noch um einen Tag verlängert.

Wir laufen zurück auf den Krippenplatz, am Weihnachtsbaum vorbei, er sieht aus wie ein Kegel mit goldenen Lampen und rotem Stern obendrauf, lassen uns von vier schwer bewaffneten Männern der palästinensischen Garde versichern, dass alles unter Kontrolle sei und gehen zur Geburtskirche, die an eine Festung erinnert. Eine Festung mit einem Loch. Das Loch ist der Eingang. Wir ziehen die Köpfe ein, schon sind wir drin. Alles sieht fast genauso aus wie vor sechs Jahren, nur leerer. An der Seite steht ein Gerüst für die italienischen Arbeiter, die die Kirche restaurieren. Vorne links beten die Armenier. In der Mitte wartet eine chinesische Reisegruppe auf Einlass zu Jesus’ Geburtsgrotte. Sie tragen alle die gleichen roten Westen.

Während wir warten, vertreibt Kamal uns die Zeit mit Geschichten, zieht ein bisschen über die Kreuzritter her, die Jesus’ Krippe aus der Grotte „geklaut“ haben, lästert über die italienischen Restauratoren, die schon vor drei Jahren fertig sein sollten, über chinesische Touristen, die nur ein Prozent ihrer Bevölkerung ausmachen, aber trotzdem überall anzutreffen seien, und über deutsche, die bestens informiert nach Bethlehem kämen und nur darauf warten würden, dass er einen Fehler macht.

Dabei machen sie selber Fehler! Das mit Maria und Josef zum Beispiel, denen niemand einen Platz in der Herberge geben wollte. Alles Quatsch!, sagt Kamal und erklärt, wie es wirklich war: Maria, die Jüdin war, habe sich freiwillig zur Geburt in den Stall zurückgezogen, weil im Judentum eine Frau bis 40 Tage nach der Geburt als unrein galt, wenn sie einen Jungen zur Welt brachte. Kamal, der Christ, sagt: „Es kann nicht sein, dass wir eine schwangere Frau weggeschickt haben.“

Der Satz hängt schwer über Jesus’ Grotte. Es ist wieder eine von Kamals Geschichten, aber auch ein Statement: Wir, das ist er, das sind die Christen. Die mit der Unreinheitsregel, das sind die anderen, die Juden. Der Konflikt ist überall. Während der zweiten Intifada verschanzten sich hier in der Geburtskirche 39 Wochen lang rund 200 militante Palästinenser. Vor einem Jahr wurde auf dem Krippenplatz Donald Trumps Bild verbrannt, und der Erzbischof begann seine Weihnachtspredigt in der Katharinenkirche nebenan mit den Worten: „Bethlehem ist die Stadt des Friedens, aber es gibt keinen Frieden, wenn Menschen ausgeschlossen werden.“ Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas saß in der ersten Reihe. Wie jedes Jahr.

Die Grotte ist auf, die Schlange bewegt sich, die Chinesen drängeln von allen Seiten. Stay in line!, ruft Kamal. Please! Please! Einer nach dem anderen zwängt sich durch die Öffnung in die Höhle, in der vor 2 000 Jahren das Jesus-Kind das Licht der Welt erblickt haben soll. Statt der Krippe liegt hier nun ein silberner Stern. Die Chinesen fotografieren ihn mit ihren Handys, küssen das kalte Metall. Als sie fertig sind, stellen sie sich im Kreis auf und singen eine Strophe von „Silent Night“, dann geht es weiter im Programm.

Auch bei uns geht es weiter: Katharinenkirche, Hirtenstadt, Lammspieße essen, Banksy angucken. Der Künstler, von dem niemand so richtig weiß, wer er ist, hat seine Werke scheinbar zufällig in der Stadt verteilt, an der Mauer, neben einer Tankstelle, und natürlich in seinem Walled-Off-Hotel, ein Kunstwerk an sich: außen Beton, angemalte Balkone und ein Plastikaffe als Butler am Eingang, innen schwere plüschige Möbel im Kolonialstil und Überwachungskameras an der Wand. Das Hotel soll Banksy gebaut haben, um sich bei den Palästinensern für das Unrecht, das ihnen seit dem Abzug der Briten widerfahren ist, zu entschuldigen. Aber es ist auch die Touristenattraktion, die vielleicht von allen am besten zeigt, was Bethlehem heute ist. Alt und neu, schön und hässlich, freundlich und grausam. Eine zerrissene Stadt.

Ein Bier im Banksy-Hotel

Gerade, als wir gehen wollen, kommen zwei Frauen ins Hotel: Doris und Iliana, die Deutschen aus der Weihnachtskirche. Den ganzen Tag sind sie durch die Stadt gelaufen, jetzt wollen sie noch ein Bier trinken. Was Besseres als das Banksy-Hotel ist ihnen nicht eingefallen, sagen sie, und Ilianas Wohnung sei gleich hier um die Ecke. Keine hundert Meter von der Mauer entfernt. Sie wirken ein bisschen verloren.

Erst vor fünf Tagen sind sie in Bethlehem angekommen, die Schule hat gerade zu, es sind Ferien. Und die Mauer ist zwar bunt bemalt, aber doch ziemlich hoch. Doris bleibt Weihnachten hier, nachmittags will sie zum Gottesdienst in Bethlehem gehen, abends in Jerusalem. Die volle Ladung Weihnachten. Iliana fliegt nach Berlin, noch mal zurück nach Hause in ihre Wohnung in der Bernauer Straße, wo auch mal eine Mauer stand.

Draußen ist es spät geworden und kühl, die Weihnachtsbeleuchtung ist angeschaltet. Bethlehem leuchtet. Kamal bringt uns zum Bus. Er sagt, dass er am Heiligabend eine deutsche Familie bei sich zu Hause bewirten wird und dass die Christen aus Gaza vielleicht doch noch kommen werden. Bis jetzt habe es meistens irgendwie geklappt.