Die Amerikaner hatten den Sputnik-Schock kaum verdaut, da kam die nächste Hiobsbotschaft aus dem Orbit: Die Russen hatten erstmals ein Lebewesen ins All geschossen. Vor 60 Jahren, am 3. November 1957, flog an Bord von Sputnik 2 Mischlingshündin Laika („Kläffer“) in den Weltraum. Wieder hatte die Sowjetunion beim Wettlauf ins All die Nase vorn.

Ein erster, piepsender Sputnik war gut vier Wochen zuvor gestartet und hatte für weltweites Aufsehen gesorgt. Berauscht vom eigenen Erfolg und dem globalen Medienecho drängte Parteichef Nikita Chruschtschow nun auf einen weiteren Coup – möglichst pünktlich zum 40. Jahrestag der Russischen Revolution am 7. November. Diesem Kalkül fiel Laika letztendlich zum Opfer, denn für die Entwicklung eines funktionierenden Rückkehrsystems fehlte die Zeit.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.