Mainz - Eineinhalb Jahre vor der nächsten Landtagswahl sucht die rheinland-pfälzische Regierungschefin Malu Dreyer (SPD) mit einer radikalen Kabinettsumbildung die Befreiung vom Nürburgring-Desaster. Nach dpa-Informationen vom Dienstag standen Finanzminister Carsten Kühl, Justizminister Jochen Hartloff und Europaministerin Margit Conrad (alle SPD) vor dem Rücktritt. Als Erster kündigte SPD-Fraktionschef Hendrik Hering (50) am Dienstagabend in Mainz seinen Rückzug an. Dreyer will die Kabinettsumbildung an diesem Mittwoch (5.11.) vorstellen.

Die oppositionelle CDU verlangte Neuwahlen. Sie hatte vor drei Wochen den Rücktritt zweier Minister wegen der Nürburgring-Pleite gefordert, was Dreyer damals zurückwies.

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