Berlin - Thüringen ist ein kleines Bundesland, politische Aufmerksamkeit genießt es dafür umso mehr. Tragfähige Mehrheiten im Landtag gibt es nicht, FDP-Chef Thomas Kemmerich schwang sich voriges Jahr für wenige Tage zum Ministerpräsidenten auf. Im September sollen Neuwahlen klarere Verhältnisse herbeiführen. Doch der Landtag ist so zerstritten, dass selbst seine Auflösung auf der Kippe steht.

Linke-Fraktionschef Steffen Dittes ist einer der Spitzenpolitiker im Landtag, an deren Verhandlungsgeschick es in diesen Tagen hängt, ob es künftig ein arbeitsfähiges Parlament im Freistaat gibt. Das Dilemma, vor dem er steht, fasste der 48-Jährige so zusammen: „Es gibt keine politischen Alternativen zur Neuwahl. Aber die Koalitionsfraktionen haben zusammen eben auch nur 42 Stimmen.“ 60 wären aber nötig, um den Weg zur Abstimmung freizumachen.

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