London - Der britische Premierminister Boris Johnson hat sich mit seinem kompromisslosen Brexit-Kurs in eine schier ausweglose Lage manövriert. Der Weg zu dem von ihm angedrohten EU-Austritt ohne Abkommen ist vom Parlament per Gesetz versperrt worden. Seine ohnehin hauchdünne Unterhausmehrheit hat er durch den Rausschmiss von 21 proeuropäischen Abgeordneten vollends verspielt. Arbeitsministerin Amber Rudd sprach von „politischem Vandalismus“ und legte am Samstag ihr Amt nieder. In einem BBC-Interview beklagte sie am Sonntag, Johnson zeige zu wenig Einsatz bei den Brexit-Gesprächen mit der EU.

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