Berlin - Die Reaktionen des Westens waren nicht gerade von sachlicher Kritik geprägt, als Russland im August 2020 den weltweit ersten Impfstoff gegen Corona präsentierte. Man las von „Impfstoff-Murks aus Moskau“, „übler Impfstoff-Propaganda“, vom Verdacht auf „plumpe Manipulationen“, von einem „hochriskanten Experiment am Menschen“. Man spürte Misstrauen, Häme und Verdächtigungen. Eine Zeitung witzelte, Sputnik V wirke nicht nur gegen das Virus, sondern auch gegen „Homosexualität sowie Fall- und Nesselsucht“.

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