Vor dem Gipfel mit US-Präsident Joe Biden in Genf hat der russische Präsident Wladimir Putin deutlich gemacht, dass sich Russland weiter auf einen eigenständigen Kurs konzentrieren will. So verkündete der russische Finanzminister Anton Siluanow auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg überraschend, dass Russland seine Dollar-Bestände aus seinem 186 Milliarden Dollar schweren Staatsfonds abbauen will. „Gemeinsam mit der russischen Zentralbank haben wir beschlossen, die Investitionen des Fonds in Dollaranlagen zu reduzieren“, sagte Siluanow laut Reuters zu Reporter. Der Fonds will den Dollar durch Euro, chinesische Yuan und Goldanlagen ersetzen. Der Ausstieg soll innerhalb des kommenden Monats erfolgen. Nach Vollzug soll der Anteil des Euro-Vermögens am Fonds 40 Prozent betragen, der Yuan 30 Prozent und der Goldanteil 20 Prozent. Der japanische Yen und das britische Pfund sollen etwa jeweils 5 Prozent ausmachen.

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