„Z-Burger“ statt Big Mac, „Kreml-Pommes“ statt der klassischen Variante rot-weiß. So sieht die Speisekarte in einem russischen Schnellrestaurant aus. McDonald’s gibt es in Russland dagegen nicht mehr. Ein russischer Geschäftsmann kaufte 850 Filialen der bekannten US-Kette auf, nachdem der Konzern sein Geschäft infolge der russischen Invasion in Russland beendete.

In Syktywkar, der Hauptstadt der Republik Komi, im Nordwesten Russlands, sorgt in russischen sozialen Medien ein neues Burger-Restaurant für Schlagzeilen. Dort gibt es seit Kurzem „Z-Burger“, „Krim-Burger“ und „Kreml-Burger“. Weitere Namen auf der Speisekarte: „Za Mir“ (zu Deutsch: „Für den Frieden“), „Grad“, „Katyusha“ oder „Topol-M“. Darüber hinaus enthält der Fast-Food-Laden auch eine Pizza „Za Belarus“. Die Heinz-Soßen im besagten Schnellrestaurant heißen nun „HeinZ“.

Das Geschäft bezieht sich somit auf Symboliken der russischen Streitkräfte, die beim Krieg in der Ukraine genutzt werden. Auf Panzern, Kriegs- und Transportgeräten stehen die Buchstaben „V“ und „Z“ symbolisch für den russischen Angriffskrieg. In Berlin und Brandenburg ist das öffentliche Verwenden der Symbole verboten und wird strafrechtlich verfolgt.

Des Weiteren berichtet das neue Schnellrestaurant, schon am 24. Februar 2022 die Arbeit aufgenommen zu haben. An dem Tag begann der russische Angriffskrieg in der Ukraine und dauert bis heute an.