Berlin - Sahra Wagenknecht nutzte am Wochenende die Gelegenheit, ihre Motive zu erklären. Sie hoffe, dass die Linke viele Bürger erreichen könne, die aus Frust und Verärgerung über die Bundesregierung im Herbst AfD wählen wollten, sagte die Spitzenkandidatin der Linken am Sonntag im Deutschlandfunk. „Und da werden wir versuchen, diesen Menschen zu signalisieren: Wenn ihr wirklich wollt, dass sich dieses Land sozial verändert, dann ist die Linke die einzige Option.“

Zudem wies die Fraktionschefin den Vorwurf zurück, Parolen der als rechtspopulistisch kritisierten Partei zu übernehmen. Zwar lehne sie jenen Populismus ab, der mit Lügen und Unterstellungen arbeite, erklärte Wagenknecht. Wenn aber Populismus bedeute, verständlich zu argumentieren, die Menschen tatsächlich ernst zu nehmen in ihren Bedürfnissen und Ängsten, „ihnen deutlich zu machen, was sich ändern muss, damit sie ein besseres Leben haben, dann ist das für mich nicht Populismus, sondern das ist eigentlich der Anspruch demokratischer Politik“. Ungeachtet dessen ging die Debatte über die jüngsten Äußerungen der 47-Jährigen am Wochenende weiter.

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