Berlin -  Im Sommer 1907 bereisten zwei ganz unterschiedliche Herren mit Auftrag aus Berlin die Kolonie Deutsch-Ostafrika: Der eine, Paläontologe auf dem Weg zu einer mutmaßlichen Fundstätte von Dinosaurierknochen, der andere Kolonialstaatssekretär mit einem Tross von Wirtschaftsleuten und Journalisten auf Studienreise. Der Forscher Eberhard Fraas fand tatsächlich am Berg Tendaduru einen wahren Jurassic Park; zwei Jahre später verwandelten die Kolonialbehörden das angeblich herrenlose Gebiet in deutschen Staatsbesitz, und es begann dort die erfolgreichste Fossilien-Bergungsaktion der Weltgeschichte. 225 Tonnen gelangten aus Afrika ins Berliner Naturkundemuseum. Ein kompliziertes Unterfangen.

Doch Bernhard Dernburg, Staatssekretär des Reichskolonialamtes, verfolgte die weit schwierigere Mission.

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