Berlin/Ribbeck - So klingt es, wenn zwei Ministerinnen übereinander reden, die zusammen eine der wichtigsten Reformen der verbleibenden Legislaturperiode erarbeiten sollen. „Aus dem Landwirtschaftsministerium kennen wir eine Reihe von Fragen, sonst nichts. Diese Lücke wollen wir schließen“, sagte Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) dieser Tage bei einer Pressekonferenz an die Adresse ihre Kollegin im Agrarressort, Julia Klöckner (CDU). „Frau Schulzes Vorschläge werden der Komplexität der Gemeinsamen Agrarpolitik nicht gerecht“, lässt die ausrichten.

Die Gemeinsame Agrarpolitik, das ist die Förderpolitik der Europäischen Union und ihrer Mitgliedsländer für die Bauern und die landwirtschaftlichen Betriebe. Die Abkürzung lautet GAP, das ist zufällig auch das englische Wort für Lücke oder Abstand, und es passt ziemlich gut.

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