BerlinDer Corona-Impfstoff aus Mainz beziehungsweise den USA weckt Hoffnung. Doch wird er frühestens Anfang kommenden Jahres zum Einsatz kommen können – und mindestens bis dahin dürfte es bei massiven Kontaktbeschränkungen bleiben, um die Ausbreitung des Virus einzudämmen. Weil seit Beginn des „Lockdown light“ Anfang des Monats tatsächlich deutlich weniger Menschen unterwegs sind, hat das bereits gravierende Folgen für die Innenstädte. Es droht Verödung. Jetzt soll die Bundesregierung rasch die versprochenen Hilfsprogramme für notleidende Branchen aufsetzen. Das forderte Grünen-Bundestagsfraktionschefin Katrin Göring-Eckardt am Mittwoch im Anschluss an einen Innenstadt-Gipfel mit Spitzenvertretern von Handel, Gastronomie und Hotellerie sowie Kultur. Doch dazu gibt es weiter offene Fragen.

Allzu groß dürften die Chancen nämlich nicht sein, dass die von Wirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und Finanzminister Olaf Scholz (SPD) angekündigte sogenannte November-Hilfe in Höhe von zehn Milliarden Euro bereits in den kommenden Tagen auszahlfähig wird. Im Gegenteil: Es wird immer klarer, dass Altmaier und Scholz Ende Oktober, als der Lockdown light verkündet wurde, sehr schnell ein ermutigendes Zeichen setzen wollten. Möglicherweise zu schnell. 

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