Olaf Scholz und Saskia Esken am Montag in Berlin.
Foto: AFP/Tobias Schwarz

Berlin - Auf den ersten Blick wirkt es wie ein Widerspruch: Am Sonntag teilten die SPD-Chefs Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans mit, dass die Partei für ein Mitte-Links-Bündnis mit den Grünen und der Linken offen sei. Am Montag verkündete die SPD-Spitze, dass der Finanzminister Olaf Scholz Kanzlerkandidat werden solle. Ausgerechnet Scholz, der in der Parteiwahl gegen Esken und Walter-Borjans unterlag, soll  der Hoffnungsträger werden? Der Vizekanzler neben Angela Merkel, der wie kaum ein anderer Sozialdemokrat für die große Koalition steht, soll den Weg für ein Mitte-Links-Bündnis ebnen? Wieso braucht eine 15-Prozent Partei einen Kanzlerkandidaten?

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