Washington - Es stehe nicht gut um Amerika, sagt der Kandidat. Gar nicht gut, um präzise zu sein. Das Land stehe sozusagen am Rande des Abgrunds, sagt er. Er werde das ändern. Wie genau, das sagt er nicht. Aber es hat irgendetwas mit dem Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko zu tun, mit der Abschiebung von Millionen illegaler Einwanderer, dem Einreiseverbot für Muslime in die USA, der Sperrung des Internets, dem Abwurf von Bomben auf Familienmitglieder von Dschihadisten und so weiter und so fort.

Der Kandidat wirkt wie die Figur in einer Groteske. Er steht an einem Rednerpult in der pseudo-barocken Kulisse des Casino-Hotels „The Venetian“ im Illusionistenparadies Las Vegas und gibt tiefe Einblicke in eine Scheinwelt. Man könnte herzhaft lachen.

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