Berlin - In Schulen ist man es gewohnt, mit Zahlen umzugehen. Nun soll eine Zahl das Schulleben entscheidend verändern: In jeder Stadt, in jedem Landkreis, sollen ab einer dreitägigen Corona-Inzidenz von 165 die Schulen geschlossen werden. So steht es im neuen Bundesinfektionsschutzgesetz, das am Mittwoch durch den Bundestag und am Donnerstag durch den Bundesrat gehen soll. In der Berliner Landespolitik gibt es dafür vor allem Kritik und Kopfschütteln.

Vor allem die Enscheidungsfindung für die Obergrenze ärgert viele in der Landespolitik, also dort, wo die Regelung umgesetzt werden muss. Tatsächlich war sich die Große Koalition im Bund am Montag einig, dass man eine bundeseinheitliche Obergrenze brauche. Vor allem die CDU fand den vorher diskutierten Wert von 200 zu hoch. Also nahm man einfach die bundesweite Inzidenz, die am Montag herrschte: 165.

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