Der Präsident des österreichischen Nationalrates Wolfgang Sobotka (ÖVP) vor der österreichischen Botschaft in Berlin. 
 
Foto: Berliner Zeitung/Paulus Ponizak

Die österreichische Botschaft liegt nahe den skandinavischen Botschaften im Tiergarten. Die Architektur des von Hans Hollein entworfenen Gebäudes erinnert an die der Skandinavier, vor allem der türkis-grüne Farbton der Fensterverkleidungen. Die Farbwahl war prophetisch. Die konservative ÖVP hat ihre Parteifarbe von schwarz auf türkis umgestellt und ist erstmals in der Geschichte des Landes mit den Grünen eine Koalition eingegangen. Deutsche Beobachter blicken daher mit Interesse nach Wien, um zu erfahren, wie das Experiment läuft – schließlich ist eine schwarz-grüne Koalition auch nach der nächsten Bundestagswahl eine sehr wahrscheinliche Variante. Wolfgang Sobotka, der Präsident des Österreichischen Parlaments (Nationalrat) und selbst ÖVP-Politiker, sagt, dass es zunächst vor allem bei der ÖVP vielfach die Frage gegeben habe: „Ja, dürfen die das denn?“ Die Frage sei gewesen, wie denn „die ÖVP mit einer so linken Partei in eine Koalition“ gehen könne, so der ausgebildete Dirigent und Cellist.

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