Berlin - Seit Beginn der Corona-Pandemie galt Schweden international als Sonderfall: Das öffentliche Leben unterlag nur geringfügigen Einschränkungen, Kritiker der Pandemiemaßnahmen in anderen Ländern beriefen sich gern auf das Königreich. Doch Schritt für Schritt verschärfen Politiker und Behörden nun ihren Kurs. Aktuellstes Beispiel: Die Hauptstadt Stockholm erließ am Dienstag neue Regeln.

Aus juristischen Gründen gelten sie weiterhin als Empfehlungen – diese sind dafür weitreichend. In öffentlichen Verkehrsmitteln und Geschäften sind die Stockholmer künftig aufgefordert, Masken zu tragen – bis Ende vorigen Jahres rieten die Gesundheitsbehörden davon noch explizit ab. Reiserückkehrer sollen sich eine Woche lang in Quarantäne halten. Und zudem werden die Oberschulen in der Region übernächste Woche zunächst geschlossen.

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