Der Mann, der sich „Teutonico“ nannte, hatte konkrete Pläne für den Umsturz. Mit dem „richtigen Training und einem exzellenten, ausgereiften Konzept“ könne man auf einen Schlag alle Politiker im Reichstag „ausschalten“, schrieb er in einer Chatgruppe. Dafür werde er eine „etwa über 1000 Mann“ starke Miliz aufbauen, mit der er dem „ganzen Spuk (…) ganz zügig ein Ende bereiten“ wolle.

Vor gut einem Jahr aber setzten Sicherheitskräfte dem Spuk von Teutonico und seinen Getreuen ein Ende. Am 14. Februar 2020 hob die Polizei die „Gruppe S.“ aus, wie die Ermittler die rechtsterroristische Zelle nennen – nach dem Familiennamen ihres Anführers Werner S. alias Teutonico. An diesem Dienstag beginnt in Stuttgart-Stammheim der Prozess gegen insgesamt zwölf Mitglieder der Gruppe.

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