Eine Frau geht mit  Maske vor einem Graffiti-Wandbild in Harlem, New York.
Foto: imago images/ZUMA Wire

New YorkIn Harlem gibt es nur noch einen unabhängigen Buchladen: Es ist der Revolution Bookstore an der Lenox Avenue. Werke von Malcolm X und Angela Davis stehen in den Regalen, Biografien über César Chávez und Fidel Castro. Bis vor kurzem war das Geschäft ein eher konspirativer Treffpunkt für den radikaleren Flügel der schwarzen Bürgerrechtsbewegung. Das hat sich geändert.

Seit Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt die USA überziehen, hat der kleine Laden im Zentrum der inoffiziellen Hauptstadt des schwarzen Amerika unverhofften Zulauf. An jedem beliebigen Werktag stehen die New Yorker schon morgens um zehn Uhr davor Schlange, um Bestellungen abzuholen. Und es sind nicht nur junge Idealisten aller Hautfarben darunter, sondern auch zahlreiche Angehörige der weißen bürgerlichen Mittelschicht, die vor rund 15 Jahren Harlem für sich entdeckt hat.

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