Berlin - Das Scheitern des Mietendeckels hinterlässt einen Scherbenhaufen in der Berliner Landespolitik. Am Donnerstag kam es zum ersten offenen Schlagabtausch seit der Urteilsverkündung des Bundesverfassungsgerichts. Während die Opposition im Abgeordnetenhaus der Regierungskoalition Vorwürfe machte, verteidigten Redner von Rot-Rot-Grün ihr Vorgehen. Die Fronten bleiben verhärtet, jede Menge Klassenkampf-Rhetorik inklusive. Ein Wort der Entschuldigung fiel nicht.

Oppositionsführer Burkard Dregger hielt Rot-Rot-Grün vor, sie hätten die Stadt aufzuhetzen versucht. „Sie haben sie gespalten im Sinne des Klassenkampfes in Mieter und Vermieter“, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende. „Primitiver linker Populismus“ vergifte die Gesellschaft.

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