Die Spannungen zwischen Serbien und dem Kosovo haben sich seit einigen Tagen erheblich verschärft. Die serbische Armee wurde am Wochenende in Alarmbereitschaft versetzt und einige Panzer, Flugzeuge und Soldaten an die Grenze zum Kosovo verlegt. Die für die Sicherheit im Kosovo zuständige Nato-Truppe KFOR erklärte, sie beobachte die Lage genau. Der russische Botschafter in Belgrad besuchte die serbischen Einheiten, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Zuvor hatte die Regierung des Kosovo Spezialeinheiten der Spezial-Polizei in den Norden des Landes verlegt. In der Region leben überwiegend Angehörige der Minderheit der ethnischen Serben. Diese sollen ein Autonomiestatut erhalten. Die Anwesenheit der Spezialpolizei in dieser Region ist nicht zulässig. Aktuell ist unklar, ob die KFOR die Polizei zum Abzug bewegt oder selbst in der Region tätig geworden ist.

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