München - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat von islamischen Autoritäten eine klare Abgrenzung vom Terrorismus gefordert. Sie erwarte „klare Worte“ über die Abgrenzung des friedlichen Islam vom Terrorismus im Namen des Islam, sagte Merkel am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Dies könnten westliche Politiker nicht so leisten wie islamische Autoritäten.

US-Vizepräsident Mike Pence hat im Anschluss der Nato und den europäischen Verbündeten die anhaltende Unterstützung der USA auch unter der neuen Regierung zugesagt. „Im Namen des Präsidenten kann ich Ihnen versichern, dass die USA weiterhin standhaft die Nato unterstützen und zu ihren Verpflichtungen gegenüber dem transatlantischen Bündnis stehen“, sagte Pence in München. „Die Schicksale der USA und Europas sind miteinander vezahnt.“

USA fahren harten Kurs gegen Iran

Darüber hinaus werden die USA nach Worten von US-Vizepräsident Mike Pence alles dafür tun, um zu verhindern, dass der Iran jemals in den Besitz von Atomwaffen kommt. Diesem Ziel fühlten sich die Vereinigten Staaten auch unter Präsident Donald Trump voll und ganz verpflichtet, versicherte Pence. Der Iran dürfe keine Atomwaffen bekommen, mit denen es die amerikanischen Verbündeten in der Region bedrohen könnte, insbesondere Israel.

Trump gehört neben Israel zu den vehementesten Kritikern des unter seinem Vorgänger Barack Obama abgeschlossenen Atom-Abkommens. Damit verpflichtete sich der Iran zur ausschließlich zivilen Nutzung seines Nuklearprogramms. Im Gegenzug wurden viele Wirtschaftssanktionen gegen Teheran aufgehoben. Trump hatte im Wahlkampf angekündigt, aus dem Vertrag aussteigen zu wollen.

Die neue US-Regierung verfolgt bislang einen scharfen Kurs gegenüber Iran. Erst vor wenigen Tagen antwortete die Trump-Regierung auf einen iranischen Raketentest mit neuen Sanktionen gegen Teheran. (dpa, afp, red)