„Sie ist die Favoritin der Russen“: Hillary Clinton attackiert demokratische Präsidentschaftskandidatin Tulsi Gabbard.

Washington - Hillary Clinton hat sich im US-Präsidentschaftwahlkampf zum ersten Mal richtig zu Wort gemeldet. In einem Podcast sagte Clinton: „Die Russen unterstützen einen dritten Kandidaten, um die Chancen von Präsident Trump zu verbessern. Eine Kandidatin ist die Favoritin der Russen“. Clintons Pressesprecher Nick Merrill bestätigte dem Portal „Politico“ wenig später, dass Clinton mit ihrer Anspielung Gabbard gemeint hatte.

Auf Clintons Kritik reagierte Gabbard via Twitter: „Danke Hillary Clinton. Sie, die Königin der Kriegstreiber, die Verkörperung der Korruption und der personifizierte Grund für die Probleme der Demokratischen Partie, sind endlich hinter dem Vorhang herausgekommen. Seitdem ich meine Kandidatur bekanntgegeben habe wird versucht, diese und meine Reputation zu vernichten. [...]“.

Bei den US-Demokraten nur mäßig beliebt

Gabbard ist 38 Jahre alt und sitzt für Hawaii und die Demokraten im US-Repräsentantenhaus. Gabbard bekommt tatsächlich eine erhöhte Aufmerksamkeit in den russischen Medien und auf russischen Internet-Seiten, auch das russische Staatsfernsehen hatte bereits über sie berichtet. Gabbard gilt als eine Befürworterin der russischen Politik im Syrien-Konflikt und wurde während des Präsidentschaftswahlkampfs mehrfach dafür kritisiert.

Dementsprechend kommt sie in den Umfragen schlecht weg, erreicht bei der Bevölkerung meist nur einstellige Beliebtheitswerte. Bisher hat sie an drei TV-Debatten der Demokraten teilgenommen. (ssh)