Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende der Grünen, im Deutschen Bundestag.
Foto: Imago Images

Berlin - Vor einem Jahr sah es fast so aus, als säße Grünen-Chef Robert Habeck quasi schon im Kanzleramt. In den Umfragen war er der beliebteste deutsche Politiker und in den Zeitungen erschienen reihenweise Liebeserklärungen. Eine Pandemie und ein Jahr später sieht es für die Grünen etwas komplizierter aus. 

Man weiß nicht so recht, wohin die Partei will – und mit wem. Wenn die Partei stärkste Kraft werden will, wie angekündigt, wer wird Kanzlerkandidat? Habeck oder Annalena Baerbock, die andere Chefin? Wollen die Grünen ein Mitte-links-Bündnis, wie es die Spitzen von SPD und Linke favorisieren? Oder eine Ampel auf Bundesebene, wie sie der designierte FDP-Generalsekretär Volker Wissing vorschlägt? Wenn man das Treffen von Angela Merkel (CDU) mit Aktivistin Greta Thunberg vergangene Woche betrachtet, könnte man das auch um ein Werben um junge grün-konservative Wähler verstehen. Die Grünen werden von allen umworben. Aber sie scheinen sich dabei gar nicht wohlzufühlen, sondern eher verunsichert. Auch wenn davon wenig nach außen dringt.

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