Der angeklagte Stephan B. (r.) und sein Verteidiger Hans-Dieter Weber vor Beginn der Verhandlung.
Foto: dpa/Hendrik Schmidt

Magdeburg - Die Mutter des Attentäters von Halle hatte offenbar frühzeitig Hinweise darauf, dass ihr Sohn eine größere Straftat vorbereitet. Eine Zeugin sagte im Prozess gestern aus, dass die Mutter bereits knapp zwei Monate vor dem Anschlag auf die Hallesche Synagoge entsprechende Andeutungen gemacht habe. Dass sie konkrete Kenntnis hatte vom Vorhaben ihres Sohnes, dafür gibt es jedoch keine Hinweise.

Am zweiten Verhandlungstag nach der Sommerpause des Gerichts war eine Schulleiterin aus Helbra, die ehemalige Vorgesetzte der Mutter des Angeklagten Stephan B., als Zeugin geladen. Frau B. hatte an der Grundschule in Helbra Deutsch, Sachkunde und Ethik unterrichtet und eine Klasse als Klassenleiterin geführt. Die Schulleiterin war 2009 nach Helbra gekommen und hatte seitdem ein sehr gutes kollegiales, gleichwohl nicht freundschaftliches Verhältnis zu der Mutter des Angeklagten.

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