Berlin - Ein Streitgespräch in Zeiten von Corona ist nur als Videokonferenz im Homeoffice denkbar. Und gleich zu Beginn dieses Gesprächs gibt es ein technisches Problem: Die Internetverbindung des Reporters der Berliner Zeitung schwächelt. Er muss vom Arbeits- ins Wohnzimmer umziehen, wo der Empfang besser ist. Dann aber kann es richtig losgehen. Die Netzaktivistin Julia Reda, die bis 2019 im Europäischen Parlament saß, und der Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie, Florian Drücke, streiten engagiert und kenntnisreich um die Umsetzung der EU-Richtlinie in deutsches Recht. Am 27. Januar wird sich das Bundeskabinett mit dem Thema befassen. In dem Streitgespräch geht es um Upload-Filter, nationale Sonderwege, um Zitate und Parodien, im Kern aber um die Frage, welche Inhalte auf Plattformen wie YouTube künftig hochgeladen werden dürfen.

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