Berlin - Siemtje Möller stellt sich keinen anderen Kurs vor als ihr Vorgänger, der gerade erbost hingeworfen hatte. Auch sie ist für bewaffnete Drohnen, die sie als „wesentliches Instrument zum Schutz von Soldaten“ sehe, und insofern wirkt es auf den ersten Blick durchaus überraschend, dass die Verteidigungspolitikerin Siemtje Möller aus dem friesischen Varel nun Fritz Felgentreu nachfolgen soll als sicherheitspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Bundestag. Aber so ist es.

Dem Ganzen geht eine plötzliche Kehrtwende der SPD-Fraktion voraus. Die Fraktion hatte sich nach einem längeren Abstimmungsprozess offenbar im Hinblick auf eine mögliche linksgrüne Koalition im kommenden Jahr entschlossen, der vom CDU-geführten Verteidigungsministerium gewünschten Bewaffnung von Drohnen für die Bundeswehr nicht zuzustimmen. Felgentreu legte daraufhin sein Amt nieder. Jetzt folgt auf Vorschlag des Seeheimer Kreises der SPD Siemtje Möller.

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