Berlin - Einsicht ist bekanntermaßen der erste Schritt zur Besserung. Sigmar Gabriel, Noch-Vorsitzender der SPD und scheidender Wirtschaftsminister, wird an diesem Freitag die Leitung des Auswärtigen Amtes von Frank-Walter Steinmeier übernehmen. Steinmeier, der künftige Bundespräsident, gilt gemeinhin als Idealtypus des Chefdiplomaten: Schwurbelige Sprache, unaufgeregtes Wesen, fleißig in der Sache. Im Laufe der Jahre hat er sich damit in der Bevölkerung und bei Amtskollegen in aller Welt viel Anerkennung erarbeitet.

Aber Sigmar Gabriel? Der 57-Jährige liebt verbale Raufereien und klare Ansagen, er ist sprunghaft und haut gern auf den Tisch. Heute hü, morgen hott, und immer einen flotten Spruch auf den Lippen. Das sind gemeinhin Eigenschaften, mit denen man in der komplizierten Welt der Diplomatie nicht allzu weit kommt.

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