Berlin - Vorbei ist vorbei. Vorbei ist nie vorbei. Beides ist ein Problem für Günter Polauke. Schwer zu sagen, welches ihm mehr zu schaffen macht. An diesem Morgen will Polauke nach vorne gucken. Er hat seinen Kombi am Rand des Jachthafens Schmöckwitz geparkt, steigt aus und läuft in Richtung Ufer, ein drahtiger Mann im dunkelblauen Sakko, der fast absurd frisch wirkt, mit rosigen Wangen und akkurat kurz geschnittenen, weißgrauen Haaren.
Der Hafen liegt am äußersten Rand von Berlin, südöstliches Köpenick. Ein Wind weht über das Wasser, ringsum breiten sich leere Wiesen aus, da und dort sind verwitterte Hallen zu sehen. Aber Polauke ist guter Dinge, denn er sieht vor allem eins: Potenzial.