Berlin - Noch sind erst wenige Menschen in Deutschland gegen das Coronavirus geimpft, da ist bereits eine Diskussion darüber entbrannt, ob Geimpfte und Ungeimpfte unterschiedliche Rechte in Anspruch nehmen können. In der großen Koalition gibt es bereits Überlegungen, ein Diskriminierungsverbot für Nichtgeimpfte rechtlich abzusichern. Das bestätigte der rechtspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Johannes Fechner, der Berliner Zeitung am Dienstag.

„Wir prüfen einen möglichen gesetzgeberischen Handlungsbedarf“, sagte Fechner. „Dabei ist von Bedeutung, ob die Geimpften selbst die Krankheit noch übertragen können oder nicht.“ Dies wisse man vermutlich nicht vor Februar oder März. Sollten die Geimpften keine Virusüberträger sein, stellt sich die Frage, wie schnell sie zu einer Normalisierung ihres Lebens zurückkehren können, womöglich neu. Mit der australischen Qantas gibt es bereits eine erste Fluggesellschaft, die die Beförderung von Fluggästen von einer Impfung abhängig machen will.

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