Berlin - Einen ungünstigeren Zeitpunkt hätte der wissenschaftliche Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums nicht wählen können, möglicherweise war er auch geschickt platziert. Vor kurzem veröffentlichten die Ökonomen ihre Rentenprognose mit der Empfehlung, die Menschen erst mit 68 in Rente gehen zu lassen.

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier, dem diese Ökonomen beratend zur Seite stehen, gab sich unwissend und dementierte sofort. Derzeit werde es die Rente mit 68 nicht geben. Doch das Thema ist gesetzt – und es erinnert an eine Politik der Nadelstiche: Die Menschen langsam auf ein Übel vorbereiten, damit es – wenn beschlossen – nicht mehr ganz so wehtut.

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