Berlin - Entwarnung in der Pandemie ist noch lange nicht in Sicht. „Die Lage bleibt angespannt. Wir müssen uns auf weitere herausfordernde Wochen einstellen“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Freitag in der Bundespressekonferenz. Noch immer gibt es zu wenig Impfstoff, noch immer dürfen Haus- und Fachärzte nicht impfen, obwohl sie längst bereitstehen.

„Spätestens ab Mitte April sollen niedergelassene Ärzte routinemäßig einbezogen werden“, sagte Spahn über die Impfkampagne. Doch das ist Anke Richter-Scheer, Vorstandsmitglied des Hausärzteverbands Westfalen-Lippe und Leiterin des Impfzentrums im Kreis Minden-Lübbecke, zu spät. Sie fordert, bereits Anfang April, aber „am besten noch früher“, die Hausärzte mit impfen zu lassen.

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