Jens Spahn, Bundesminister für Gesundheit, bewertet die derzeit hohe Nachfrage nach Grippeschutzimpfungen als „ermutigendes Zeichen“.
Foto: Imago Images/M. Popow

BerlinBundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) wirbt für die Grippeschutzimpfung. Vor dem Hintergrund steigender Coronafälle sei eine hohe Impfquote besonders wichtig, um eine Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern.

Seinen Impfappell richtete Spahn während der Bundespressekonferenz am Mittwoch an die, denen die Ständige Impfkommission (Stiko) eine Impfung empfiehlt. Demnach sollten sich Menschen, die ein erhöhtes Risiko schwerer Influenza- oder Covid-19-Verläufe haben, impfen lassen, also Über-60-Jährige, Mitarbeiter des Gesundheitswesens und Schwangere. „Auch wer durch seinen Beruf viel Kontakt mit anderen Menschen hat, sollte das tun“, sagte der Minister. Dazu zählt Spahn neben Erziehern oder Lehrern auch Mitarbeiter des ÖPNV. Im August sprach der Minister noch eine Impfempfehlung für alle Menschen aus: „Jeder, der sich und seine Kinder impfen lassen will, sollte und kann das tun.“ Diesen Satz wiederholte er am Mittwoch nicht. Er selbst habe sich erst kurz vor der Pressekonferenz in der Charité gegen die Grippe impfen lassen.

Lesen Sie doch weiter

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Oder das E-Paper? Hier geht’s zum Abo Shop.