Berlin - Eine große Koalition? Nein, ausgeschlossen. Neuwahlen? Ja, gern. Das ist die eindeutige Botschaft, die Martin Schulz im Willy-Brandt-Haus verkündet.

Der SPD-Chef steht zwar leicht gebeugt am Rednerpult, trägt seine Worte aber mit fester Stimme vor. Die SPD hielte es für richtig, wenn der Souverän – also der Wähler – die Lage angesichts des Scheiterns der Sondierungen zu einer Jamaika-Koalition neu bewerten könne. „Wir scheuen Neuwahlen unverändert nicht“, sagt Schulz. Und: „Wir stehen angesichts des Wahlergebnisses vom 24. September diesen Jahres für den Eintritt in eine große Koalition nicht zur Verfügung.“

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